Grünanlagenpflege in Leonberg
Aussenanlagen, die das ganze Jahr gepflegt aussehen.
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Aussenanlagen sind das Erste, was jemand von Ihrem Objekt sieht, und das Letzte, woran gedacht wird. Ein ungepflegter Vorgarten entwertet ein sonst gut gehaltenes Haus innerhalb weniger Wochen, weil ungemähter Rasen und wucherndes Beet den Eindruck bestimmen, bevor jemand die Haustür erreicht. Der Aufwand verteilt sich dabei sehr ungleich über das Jahr. Zwischen April und Oktober wächst alles gleichzeitig, im Winter fällt kaum etwas an ausser Laub und Schnitt. Wer das mit einem festen Monatsbetrag abbildet, zahlt im Winter für nichts und im Sommer zu wenig. Sinnvoller ist ein Jahresplan, der die Einsätze dort vorsieht, wo sie anfallen. Sie wissen dann im März, wie oft jemand kommt, und müssen nicht bei jedem Wachstumsschub selbst nachdenken. Dazu kommt ein rechtlicher Punkt, der leicht übersehen wird: Überhängende Zweige und zugewachsene Gehwege sind Ihre Verantwortung, und im Herbst macht nasses Laub aus einem gepflegten Weg innerhalb weniger Stunden eine Rutschbahn.
Für wen sich das eignet
- Hausverwaltungen mit Wohnanlagen, bei denen Rasenflächen, Hecken und Wege zum Gemeinschaftseigentum gehören.
- Gewerbeobjekte mit Vorfahrt und Parkplatz, bei denen der Aussenbereich zur Visitenkarte gehört.
- Vermieter einzelner Häuser, die die Pflege nicht dem Mietvertrag überlassen wollen.
- Privathaushalte mit Garten, bei denen Zeit, Gesundheit oder Ausrüstung fehlen.
- Eigentümer nach einer Baumassnahme, deren Aussenanlagen wieder in Form gebracht werden müssen.
Was dazugehört
- Rasen mähen, Kanten abstechen und Schnittgut aufnehmen
- Hecken schneiden in Form und Höhe nach Absprache
- Beete jäten, auflockern und im Herbst zurückschneiden
- Wege und Plätze kehren, Fugen von Bewuchs freihalten
- Laub aufnehmen, mehrfach im Herbst
- Sträucher und Bodendecker auslichten
- Bewässerung in Trockenperioden nach Vereinbarung
- Grünschnitt abfahren und entsorgen
So gehen wir vor
Zuerst wird die Fläche aufgenommen: Wie viel Rasen, wie viele Meter Hecke, welche Beete, welche Wege. Daraus ergibt sich ein Jahresplan mit der Zahl der Einsätze je Monat. Rasen braucht in der Wachstumsphase alle ein bis zwei Wochen einen Schnitt, im Hochsommer bei Trockenheit deutlich seltener. Hecken werden ein- bis zweimal jährlich geschnitten, und im Herbst fällt Laub mehrfach an. Sie erhalten einen Preis für die Saison oder das Jahr, aufgeteilt in gleichbleibende Raten, damit die Belastung nicht im Sommer zusammenfällt. Beim ersten Einsatz wird festgelegt, wohin der Grünschnitt kommt. Das ist der Punkt, der am häufigsten unterschätzt wird: Ein Heckenschnitt füllt schnell einen Anhänger, und ohne geklärte Entsorgung steht der Haufen wochenlang hinter dem Haus. Was auffällt, wird gemeldet, etwa ein kranker Baum oder ein Zaun, der nachgibt. Für Fällarbeiten und Arbeiten in der Höhe brauchen Sie einen Fachbetrieb, das gehört nicht in die laufende Pflege.
Häufige Fragen zur Grünanlagenpflege
Wann darf eine Hecke geschnitten werden?
Ein radikaler Rückschnitt, der Hecken auf den Stock setzt oder stark einkürzt, ist zwischen dem ersten März und dem dreissigsten September bundesweit untersagt, weil dort Vögel brüten. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, sofern kein besetztes Nest betroffen ist. Der stärkere Schnitt gehört deshalb in den Herbst oder Spätwinter.
Wie oft muss der Rasen gemäht werden?
In der Wachstumsphase von April bis Juni alle ein bis zwei Wochen, danach seltener, in einem trockenen Hochsommer teilweise gar nicht. Zu kurz zu mähen schadet mehr, als es nützt: Kurzer Rasen trocknet schneller aus und lässt Unkraut Platz. Deshalb richtet sich der Turnus nach dem Wuchs und nicht nach dem Kalender.
Wohin kommt der Grünschnitt?
Entweder auf einen Kompostplatz auf Ihrem Grundstück oder zur Entsorgung. Das wird vorher festgelegt, weil die Mengen grösser sind, als die meisten erwarten. Die Abfuhr wird nach Menge berechnet und getrennt ausgewiesen, damit Sie sehen, was Pflege kostet und was Entsorgung.
Gehört Laub im Herbst dazu?
Ja, und zwar mehrfach, weil Laub nicht an einem Tag fällt. Auf Wegen ist es ausserdem ein Sicherheitsthema: Nasses Laub ist rutschig und fällt damit unter Ihre Verkehrssicherungspflicht. Deshalb werden Wege und Zugänge im Herbst häufiger geräumt als Rasenflächen.
Werden Bäume geschnitten oder gefällt?
Auslichten von Sträuchern und kleineren Gehölzen vom Boden aus gehört dazu. Arbeiten in der Höhe, Kronenpflege und Fällungen nicht, dafür braucht es Fachbetriebe mit entsprechender Ausrüstung und Absicherung. Ausserdem sind Fällungen in vielen Gemeinden genehmigungspflichtig, auch auf dem eigenen Grundstück.
Wer haftet, wenn ein Ast auf ein Auto fällt?
Die Verkehrssicherungspflicht für Bäume liegt beim Eigentümer. Sie umfasst die regelmässige Sichtkontrolle auf erkennbare Schäden wie Totholz, Pilzbefall oder Risse. Auffälligkeiten aus der laufenden Pflege werden Ihnen gemeldet, damit Sie einen Fachbetrieb beauftragen können. Die Kontrolle selbst ersetzt kein Baumgutachten, sie sorgt aber dafür, dass Ihnen nichts monatelang entgeht.
Werden Unkrautvernichter eingesetzt?
Auf befestigten Flächen wie Wegen, Einfahrten und Hofflächen ist der Einsatz von Herbiziden verboten, und zwar auch bei Mitteln aus dem Baumarkt. Fugen werden deshalb mechanisch bearbeitet, mit Fugenkratzer oder thermisch. Das ist aufwendiger, aber es ist der einzige zulässige Weg, und Verstösse werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.
Was passiert in einem trockenen Sommer?
Dann wächst weniger, und es wird seltener gemäht. Der Jahrespreis bleibt trotzdem stabil, weil er über die Saison kalkuliert ist und Trockenperioden sich mit wüchsigen Jahren ausgleichen. Bewässerung lässt sich zusätzlich vereinbaren, sofern ein Anschluss vorhanden ist.
So läuft das.
- 01AnfrageSie schildern in 60 Sekunden, worum es geht: online oder am Telefon.
- 02Kostenlose BesichtigungWir sehen uns das Objekt an, damit das Angebot stimmt und nicht geschätzt ist.
- 03Festpreis-AngebotSie erhalten einen verbindlichen Preis mit klarem Leistungsumfang, keine Überraschungen.
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